Eine Richterin in Hamburg hat den Antrag einer Frau, sich vorzeitig, also ohne das gesetzlich vorgeschriebene „Trennungsjahr“ abzuwarten, scheiden zu lassen, weil ihr Mann sie schlägt und terrorisiert, abgelehnt. Begründung: Sowohl die Frau als auch der Mann stammen aus Marokko, sind moslemischen Glaubens, und der Koran erlaube es dem Mann seine Frau zu züchtigen wenn sie „unkeusch“ war. Also liege kein Härtefall vor, der eine frühzeitige Scheidung rechtfertigen würde.
Ausführlicher nachzulesen ist dieser Skandal bei Spiegel Online.

21. März 2007 um 14:42
Wir brauchen in Deutschland wie in Frankreich eine Trennung von Staat und Religion (Laizistische Gesetz von 1905).
Unser Land soll auch nicht vergessen, dass es die Charta der Grundrechten unterschrieben hat.
http://www.datenschutz-berlin.de/recht/eu/ggebung/charta.htm
21. März 2007 um 15:03
Unser Land? Deines vielleicht. Denn: „Ich bin nicht Teil dieser Ordnung“ (frei nach Monochrome).
21. November 2007 um 20:16
Ich finde das eigentlich gut. Wenigstens einige in der verfluchten deutschen Justiz sind tollerant gegenüber anderen Kulturen. Wir dürfen diese Menschen nicht zwangsintegrieren, wenn es ihr glaube ist, dann müssen WIR uns anpassen.
5. Dezember 2007 um 21:04
@ marco
Was soll dieses Toleranzgeschwafel? Das was Du betreibst ist schlichtwegs nichts weiter als (multikultureller) Kulturrelativismus. In diesem oben angesprochenen Fall geht es nicht um Integration o.ä., da geht es um die Forderung nach Durchsetzung zivilisatorischer (Mindest-)standards und die haben zu gelten egal woher diejenigen herkommen, egal was deren Glaube ist usw.; das hat für den Bier-saufenden Deutschen von der Bratuwurstbude genau so zu gelten wie für den islamischen Migranten aus Marokko von der Dönerbude. Aber Du bist wieder der beste Beweis das Deutschland das Land der Islam-Versteher ist…